, Sturm Rosmarie

Neue  Bänke stärken Lebensqualität und Miteinander der Aitracher Dorfgemeinschaft

Bänke haben etwas Beruhigendes: Sie laden  zum Verweilen ein, bieten Gelegenheiten zum Kennenlernen, zu einem Schwätzchen oder einfach zum Ausruhen. Zur offiziellen Eröffnung des Spazierweges trafen sich sich etwa 40 Personen, um  gemeinsam eine kombinierte Variantenrunde aus dem Spazierwegeflyer zu laufen und dabei die Standorte der neuen Ruhebänke zu erkunden. Am Aitrach See, gab es dann zur Stärkung Sekt und einen kleinen Snack. Dass der Weg Rollstuhl und Rollator geeignet war, wurde gleich von einzelnen Teilnehmern ausprobiert und für gut befunden.  

 

von Olaf Schulze

Aitrach. Bänke haben etwas Beruhigendes: Sie laden  zum Verweilen ein, bieten Gelegenheiten zum Kennenlernen, zu einem Schwätzchen oder einfach zum Ausruhen. Zur offiziellen Eröffnung des Spazierweges trafen sich sich etwa 40 Personen, um  gemeinsam eine kombinierte Variantenrunde aus dem Spazierwegeflyer zu laufen und dabei die Standorte der neuen Ruhebänke zu erkunden. Am Aitrach See, gab es dann zur Stärkung Sekt und einen kleinen Snack. Dass der Weg Rollstuhl und Rollator geeignet war, wurde gleich von einzelnen Teilnehmern ausprobiert und für gut befunden.  

Die Idee zum sogenannten “Bank-Projekt”, bei dem zwanzig neue Bänke auf Aitracher Gemarkung errichtet wurden, stammt vom Verein Solidarisches Netzwerk Aitrach, der 2023 gegründet wurde. Die Ziele des Vereins wurden unter anderem im folgenden Textauszug festgehalten: “Die Satzungszwecke werden verwirklicht durch gemeinnützige Maßnahmen und Angebote, die einen Beitrag leisten, um ein gutes Leben bzw. eine gute Lebensqualität in Aitrach mit seinen Teilorten für alle Bürger und Bürgerinnen zu unterstützen und zu forcieren.”

Wie man so etwas anpackt und unbürokratisch zum erfolgreichen Ende führt sei ein Beweis für den Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft, so Bürgermeister Thomas Kellenberger. Gefördert, unterstützt und bezuschusst wurde das Bank-Projekt von der Gemeinde (13.000 Euro), der Spazierwegeplan vom Bundesprogramm „Demokratie Leben!“. Zu den Unterstützern gehörten auch Mitarbeiter des Bauhofes sowie Albert Gmeinder, Peter Alexa und Helmut Eisenmann (Vorstandsmitglieder vom Verein Solidarisches Netzwerk) und die beiden Koordinatorinnen Michaela Kieble und Rosmarie Sturm. Hervorgehoben wurde das Engagement von Albert Gmeinder, der ehemalige Ingenieur hat die Bänke entworfen und konstruiert und diese mit “ehrenamtlichen Schraubern” zusammengebaut.

In dem handlichen Flyer hierzu sind folgende fünf verschiedene Wegbeschreibungen mit  Laufzeit von bis zu einer Stunde auf einem übersichtlichen Plan dargestellt: Einkaufstour, Illergriesrunde, Illerrunde, Wappentalrunde und Badeseerunde.

Ein weiteres attraktives Spazierangebot mit vier Bänken können Besucher auf einer Kanalrunde im Teilort Mooshausen nutzen. Dort findet am 22. Oktober um 14 Uhr (am Pfarrhaus) eine  Spazierrunde entlang Kanal und Iller statt.

”Wir erhoffen uns mit dieser Aktion, dass sich Aitracher und Aitracherinnen auch mal auf eine Unterhaltung zusammen finden und neue Bekanntschaften schließen. Unterstützen wollen wir dies auch dadurch, dass wir künftig in unregelmäßigen Abständen Spaziergänge anbieten wollen um die schönen und vielleicht unbekannten Winkel Aitrachs und die Geschichte dahinter kennen zu lernen.

Die Termine dazu finden Sie auf unserer Homepage: www.solinetz-aitrach.de“, so der Schlusssatz im Flyer zu der Bank-Aktion.

 

Bildunterschrift:

Probesitzen auf einem der neuen Aitracher Bänkle:

von links Michaela Kieble, Peter Alexa, Maria Hönig, Thomas Kellenberger, Rosmarie Sturm sowie Albert Gmeinder und Helmut Eisenmann (sitzend).

Foto: Olaf Schulze